Backup-Strategie fürs Homelab: PBS, BorgBackup und Restic im Praxisvergleich

Die beste Backup-Strategie fürs Homelab mit Proxmox Backup Server, BorgBackup und Restic. 3-2-1-Regel umsetzen, CLI-Befehle, Automatisierung und Offsite-Backup einrichten.

Warum du diesen Artikel liest (oder lesen solltest)#

Dein Homelab läuft. Proxmox virtualisiert, Docker containerisiert, die Self-Hosted Dienste dienen, und dank Reverse Proxy erreichst du alles über saubere URLs. Vielleicht hast du sogar schon Zabbix am Laufen und siehst auf dem Dashboard: alles grün.

Alles gut — bis die SSD stirbt. Oder du rm -rf /var/lib/docker/volumes ins falsche Terminal tippst. Oder ein fehlgeschlagenes apt upgrade den Proxmox-Host in einen teuren Briefbeschwerer verwandelt.

Ich spreche aus Erfahrung. Nicht, weil ich diese Fehler alle selbst gemacht habe. Sondern weil ich alle gemacht habe. Jedes. Einzelne. Szenario. Und das Einzige, was mich jedes Mal gerettet hat, war ein funktionierendes Backup. Nicht RAID (das schützt vor Plattenausfall, nicht vor Dummheit). Nicht Snapshots (die liegen auf dem gleichen Pool, der gerade stirbt). Backups.

Dieser Guide zeigt dir drei Tools — Proxmox Backup Server (PBS), BorgBackup und Restic — und wie du sie zu einer Backup-Strategie kombinierst, die dich nachts ruhig schlafen lässt.


Die 3-2-1-Regel: Kein Marketing, sondern Mathematik#

Die 3-2-1-Regel ist kein fancy Framework von irgendeinem Berater. Es ist die minimale Überlebensstrategie:

  • 3 Kopien deiner Daten (Original + 2 Backups)
  • 2 verschiedene Medien (nicht alles auf der gleichen SSD)
  • 1 Kopie offsite (nicht im gleichen Gebäude)

Im Homelab-Kontext sieht das so aus:

┌─────────────────────────────────────────────┐
│              DEINE DATEN                    │
│         (Proxmox VMs, Docker, etc.)         │
└──────────────┬──────────────────────────────┘
               │
    ┌──────────┼──────────────┐
    ▼          ▼              ▼
┌────────┐ ┌────────┐  ┌──────────────┐
│  PBS   │ │  Borg  │  │    Restic    │
│ lokal  │ │ → NAS  │  │  → Cloud     │
│ schnell│ │ Kopie 2│  │  Offsite ✅  │
└────────┘ └────────┘  └──────────────┘
  • PBS sichert deine VMs und Container lokal — schnelle Wiederherstellung, direkt aus der Proxmox-GUI
  • BorgBackup kopiert Configs und wichtige Daten auf ein NAS — anderes Medium, andere Platte
  • Restic schiebt alles verschlüsselt in die Cloud — Offsite, weil Feuer, Einbruch und Überschwemmung keine Rücksicht auf dein RAID nehmen

Du musst nicht alle drei nutzen. Aber du solltest mindestens zwei haben, davon eins offsite. Alles unter zwei Kopien ist kein Backup — es ist ein Gebet.


Proxmox Backup Server: VMs sichern wie ein Erwachsener#

PBS ist das Backup-Tool, das Proxmox mitbringt — und es ist verdammt gut. Deduplizierung auf Block-Level, inkrementelle Backups, Client-seitige Verschlüsselung, und eine Web-GUI, die dir sofort zeigt, ob deine Backups tatsächlich funktionieren.

Installation#

PBS kann als eigene VM, als LXC-Container oder auf Bare-Metal laufen. Für die meisten Homelabs: eigene VM mit einer dedizierten Festplatte für den Datastore.

# Option 1: PBS ISO installieren (empfohlen für Bare-Metal)
# Download: https://www.proxmox.com/de/downloads

# Option 2: Auf bestehendem Debian installieren
apt update
apt install proxmox-backup-server

Nach der Installation erreichst du die Web-GUI unter https://PBS-IP:8007.

Datastore einrichten#

Ein Datastore ist der Ort, wo deine Backups landen. Idealerweise auf einer separaten Platte — nicht auf der gleichen SSD, auf der auch deine VMs liegen (das wäre wie eine Kopie des Schlüssels im Schloss aufzubewahren):

# Separate Platte mounten
mkdir -p /mnt/backup-hdd
mount /dev/sdb1 /mnt/backup-hdd

# Datastore via CLI erstellen
proxmox-backup-manager datastore create homelab-backup /mnt/backup-hdd

Alternativ in der Web-GUI unter Administration → Storage / Disks — dort kannst du Platten direkt initialisieren und als Datastore einrichten.

PBS in Proxmox VE einbinden#

Im Proxmox-Web-Interface:

  1. Datacenter → Storage → Add → Proxmox Backup Server
  2. Server-IP, Benutzer und Fingerprint eintragen
  3. Datastore auswählen

Ab jetzt kannst du unter Datacenter → Backup automatisierte Jobs erstellen:

Schedule:    täglich 02:00
Selection:   alle VMs und Container
Mode:        Snapshot (kein Downtime)
Compression: ZSTD
Retention:   keep-daily=7, keep-weekly=4, keep-monthly=6

Sieben Tageskopien, vier Wochenkopien, sechs Monatskopien. Damit kommst du ein halbes Jahr zurück, und die Deduplizierung sorgt dafür, dass das nur einen Bruchteil des Platzes braucht, den Vollbackups kosten würden.

PBS-Befehle, die du kennen musst#

# Backups auflisten
proxmox-backup-client list --repository user@pbs:homelab-backup

# Einzelne VM-Backup wiederherstellen
proxmox-backup-client restore host/pve/2026-02-04T02:00:05Z \
  root.pxar /tmp/restore \
  --repository user@pbs:homelab-backup

# Garbage Collection — nicht mehr referenzierte Chunks löschen
proxmox-backup-manager garbage-collection start homelab-backup

# Integrität prüfen (mach das monatlich!)
proxmox-backup-manager verify homelab-backup

Das verify ist nicht optional. Ein Backup, das du nie geprüft hast, ist Schrödingers Backup — gleichzeitig funktionsfähig und korrupt, bis du es brauchst.


BorgBackup: Deduplizierung auf Steroiden#

Borg ist das Schweizer Taschenmesser für dateibasierte Backups. Content-Defined Chunking mit dem Buzhash-Algorithmus zerlegt deine Daten in variable Blöcke und speichert jeden Block nur einmal. Das Ergebnis: tägliche Backups, die nach dem Erstbackup nur noch Minuten dauern und kaum zusätzlichen Platz brauchen.

Borg auf NAS einrichten#

# Auf dem Quellsystem (deinem Server)
apt install borgbackup

# Repository auf dem NAS initialisieren (über SSH)
borg init --encryption=repokey-blake2 \
  ssh://backup@nas:22/mnt/backup/homelab-borg

# Passphrase merken! Ohne sie sind deine Backups wertlos.
# Am besten im Passwort-Manager ablegen.

repokey-blake2 bedeutet: der Schlüssel liegt im Repository, geschützt durch deine Passphrase. Schnell und sicher. Für Paranoia-Level: keyfile speichert den Schlüssel nur lokal — dann musst du den aber separat sichern.

Backup erstellen#

borg create --stats --progress \
  ssh://backup@nas:22/mnt/backup/homelab-borg::'-' \
  /etc \
  /home \
  /opt/docker \
  /var/lib/docker/volumes \
  --exclude '*/node_modules' \
  --exclude '*.tmp' \
  --exclude '/var/lib/docker/volumes/*/data/cache'

Das sichert deine Configs (/etc), Home-Verzeichnisse, Docker-Compose-Files und Docker-Volumes. Die --exclude-Patterns halten den Müll draußen.

Alte Backups aufräumen#

borg prune --keep-daily=7 --keep-weekly=4 --keep-monthly=12 \
  ssh://backup@nas:22/mnt/backup/homelab-borg

# Danach Speicherplatz tatsächlich freigeben
borg compact ssh://backup@nas:22/mnt/backup/homelab-borg

Wiederherstellen#

# Einzelne Dateien extrahieren
borg extract ssh://backup@nas:22/mnt/backup/homelab-borg::myhost-2026-02-04 \
  home/user/documents

# Oder: Backup als Dateisystem mounten und durchstöbern
borg mount ssh://backup@nas:22/mnt/backup/homelab-borg /mnt/borg-mount
ls /mnt/borg-mount/
# → myhost-2026-02-04/  myhost-2026-02-03/  ...

Das mount ist Gold wert. Statt blind alles wiederherzustellen, browsest du durch die Backups wie durch ein normales Dateisystem und holst dir nur das, was du brauchst.

Borgmatic: Borg ohne Kopfschmerzen#

Borg-Befehle von Hand einzutippen ist Mönchsarbeit. Borgmatic ist ein YAML-Wrapper, der Borg automatisiert:

apt install borgmatic
borgmatic config generate

Die Config unter /etc/borgmatic/config.yaml:

source_directories:
  - /etc
  - /home
  - /opt/docker
  - /var/lib/docker/volumes

repositories:
  - path: ssh://backup@nas:22/mnt/backup/homelab-borg
    label: nas

encryption_passphrase: "deine-sichere-passphrase"
compression: zstd,3

keep_daily: 7
keep_weekly: 4
keep_monthly: 12

checks:
  - name: repository
    frequency: 2 weeks
  - name: archives
    frequency: 1 month

Danach ein einziger Befehl für alles — Backup, Prune, Check:

borgmatic --verbosity 1

Restic: Offsite-Backup in die Cloud#

Restic ist dein Offsite-Ticket. In Go geschrieben, eine einzige Binary, und spricht nativ mit S3, Backblaze B2, SFTP, Azure und Google Cloud Storage. Kein Python, keine Abhängigkeiten, läuft überall.

Warum Restic für Offsite?#

Borg ist fantastisch — aber es braucht SSH-Zugriff auf den Zielserver. Für Offsite-Backups in die Cloud willst du etwas, das nativ mit Objekt-Storage spricht. Restic macht genau das.

Setup mit Backblaze B2#

Backblaze B2 kostet 6 Dollar pro TB pro Monat. Für ein typisches Homelab-Backup (50-200 GB nach Deduplizierung) bist du bei 1-2 Dollar im Monat. Das ist weniger als ein Kaffee, und du hast ein Offsite-Backup auf einem anderen Kontinent.

# Restic installieren
apt install restic

# Credentials setzen
export B2_ACCOUNT_ID="deine-account-id"
export B2_ACCOUNT_KEY="dein-application-key"

# Repository initialisieren (Version 2 mit Kompression)
restic -r b2:homelab-backup-bucket init --repository-version 2

# Passwort sicher ablegen!
echo "dein-restic-passwort" > /root/.restic-password
chmod 600 /root/.restic-password

Backup erstellen#

restic -r b2:homelab-backup-bucket \
  --password-file /root/.restic-password \
  backup /etc /home /opt/docker \
  --exclude='*.tmp' \
  --exclude='node_modules' \
  --compression auto \
  --verbose

Das Erstbackup dauert je nach Upload-Bandbreite. Danach sind die inkrementellen Backups klein — Restic nutzt ebenfalls Content-Defined Chunking (Rabin-Fingerprint) und dedupliziert.

Aufräumen und Prüfen#

# Alte Snapshots entfernen
restic -r b2:homelab-backup-bucket \
  --password-file /root/.restic-password \
  forget --keep-daily 7 --keep-weekly 4 --keep-monthly 12 --prune

# Integrität prüfen
restic -r b2:homelab-backup-bucket \
  --password-file /root/.restic-password \
  check

Wiederherstellen#

# Snapshots auflisten
restic -r b2:homelab-backup-bucket \
  --password-file /root/.restic-password \
  snapshots

# Letzten Snapshot wiederherstellen
restic -r b2:homelab-backup-bucket \
  --password-file /root/.restic-password \
  restore latest --target /tmp/restore

# Oder als FUSE mounten
restic -r b2:homelab-backup-bucket \
  --password-file /root/.restic-password \
  mount /mnt/restic-mount

PBS vs. Borg vs. Restic: Die ehrliche Gegenüberstellung#

Feature PBS BorgBackup Restic


Ideal für VM/CT-Backups Dateibasierte Backups Cloud/Offsite-Backups Deduplizierung ✅ Block-Level ✅ Beste im Test ✅ Gut Verschlüsselung ✅ Client-side ✅ AES-256 ✅ AES-256 Cloud-Backends ❌ ❌ (nur SSH) ✅ S3, B2, Azure, GCS VM-Snapshots ✅ Nativ ❌ ❌ Web-GUI ✅ ❌ ❌ Restore-Geschwindigkeit Sehr schnell (lokal) Schnell Abhängig von Bandbreite Kompression ZSTD lz4, zstd, zlib zstd, max, off (seit v0.14) Sprache Rust Python/C Go Lernkurve Niedrig (GUI) Mittel Niedrig Lizenz AGPL BSD BSD

Die Kurzfassung: PBS für VMs, Borg für Dateien aufs NAS, Restic für alles in die Cloud. Die drei ergänzen sich — sie konkurrieren nicht.


Automatisierung: Backups, die du vergessen kannst#

Manuelle Backups werden nicht gemacht. Das ist kein Vorwurf — das ist ein Naturgesetz. Automatisiere alles.

Cronjobs einrichten#

# /etc/cron.d/homelab-backup

# Borg aufs NAS: täglich 03:00
0 3 * * * root BORG_PASSPHRASE="deine-passphrase" borgmatic --verbosity -1 2>&1 | logger -t borgmatic

# Restic in die Cloud: täglich 04:00
0 4 * * * root /usr/local/bin/restic-backup.sh 2>&1 | logger -t restic-backup

Backup-Script mit Monitoring-Integration#

#!/bin/bash
# /usr/local/bin/restic-backup.sh
set -o pipefail

export B2_ACCOUNT_ID="deine-id"
export B2_ACCOUNT_KEY="dein-key"
REPO="b2:homelab-backup-bucket"
PASSFILE="/root/.restic-password"

# Backup
restic -r "$REPO" --password-file "$PASSFILE" \
  backup /etc /home /opt/docker \
  --exclude='*.tmp' --exclude='node_modules'
BACKUP_EXIT=$?

# Aufräumen
restic -r "$REPO" --password-file "$PASSFILE" \
  forget --keep-daily 7 --keep-weekly 4 --keep-monthly 12 --prune

# Healthcheck pingen (healthchecks.io oder Uptime Kuma Push)
# BACKUP_EXIT prüfen, nicht $? (das wäre nur der Exit-Code von forget/prune)
if [ $BACKUP_EXIT -eq 0 ]; then
  curl -fsS --retry 3 https://hc-ping.com/deine-uuid > /dev/null
else
  curl -fsS --retry 3 https://hc-ping.com/deine-uuid/fail > /dev/null
fi

Monitoring nicht vergessen#

Backups ohne Monitoring sind wie Rauchmelder ohne Batterie — das gute Gefühl ist da, der Schutz nicht. Wenn du bereits Zabbix im Homelab nutzt, kannst du Backup-Jobs als Custom Items überwachen: Timestamp des letzten Backups, Exit-Code, Repository-Größe. Zabbix schickt dir dann eine Telegram-Nachricht, wenn das Backup ausfällt — statt dass du es drei Wochen später merkst, wenn du es brauchst.

Tipp: In meinem Zabbix Monitoring Kit sind fertige Templates für Backup-Monitoring dabei — inklusive Trigger für “Backup älter als 24h” und Dashboard-Widgets für den Backup-Status aller Hosts. Spart dir die Konfigurationsarbeit.


Restore testen: Das vergessene Pflichtprogramm#

Hier ist die unbequeme Wahrheit: Ein Backup, das du nie getestet hast, ist kein Backup. Es ist eine Hoffnung. Und Hoffnung ist keine Strategie.

Einmal im Monat, 15 Minuten:

# 1. PBS: VM-Backup verifizieren
proxmox-backup-manager verify homelab-backup

# 2. Borg: Letztes Archiv mounten, reinschauen
borg mount ssh://backup@nas:22/mnt/backup/homelab-borg::$(borg list --last 1 --short ssh://backup@nas:22/mnt/backup/homelab-borg) /mnt/test
ls /mnt/test/etc/  # Dateien da? Größe plausibel?
umount /mnt/test

# 3. Restic: Check + Testmount
restic -r b2:homelab-backup-bucket --password-file /root/.restic-password check

Trag dir einen monatlichen Termin im Kalender ein. Ernsthaft. “Backup-Test” — 15 Minuten. Wenn du es nicht testest, hast du kein Backup. Du hast nur belegten Speicherplatz.


Meine Empfehlung nach Setup-Größe#

Minimalist (1-3 VMs)#

PBS allein reicht. Backup-Jobs in Proxmox konfigurieren, fertig. Wenn du ein NAS hast, PBS-Datastore darauf legen — dann hast du wenigstens ein zweites Medium.

Typisches Homelab (3-10 VMs + Docker)#

PBS + Restic. PBS für die VMs (schnelle lokale Restores), Restic in die Cloud für den Offsite-Schutz. Docker-Volumes und Configs über Restic mitsichern. Zwei Tools, die 95% der Szenarien abdecken.

Fortgeschritten (10+ VMs, NAS, Multi-Node)#

PBS + Borg + Restic. Die volle 3-2-1-Kette. PBS für VM-Backups auf lokalen Storage, Borg dedupliziert Dateien aufs NAS, Restic schiebt die kritischsten Daten in die Cloud. Jede Ebene deckt Szenarien ab, die die anderen nicht können.


Häufige Fehler (und wie du sie vermeidest)#

1. RAID als Backup zählen#

RAID schützt vor Plattenausfall. RAID schützt nicht vor: rm -rf, Ransomware, RAID-Controller-Bug, Firmware-Fehler, Feuer, oder dem Moment, in dem du versehentlich den falschen ZFS-Pool zerstörst. RAID ist Verfügbarkeit. Backup ist Datensicherung. Zwei verschiedene Dinge.

2. Backup-Passwort verlieren#

Borg und Restic verschlüsseln deine Backups. Ohne Passwort sind die Daten weg — endgültig. Kein “Passwort zurücksetzen”, kein Support-Ticket. Leg das Passwort in einen Passwort-Manager. Und drucke es aus. Ja, auf Papier. In einen Umschlag. In einen Schrank.

3. Alles auf der gleichen Hardware sichern#

Ein Snapshot auf dem gleichen ZFS-Pool ist kein Backup. Ein PBS-Datastore auf der gleichen SSD wie die VMs ist kein Backup. “Separates Medium” heißt: andere Platte, anderes Gerät, idealerweise anderer Raum.

4. Keine Retention-Policy#

Ohne prune oder forget wachsen deine Backup-Repos bis die Platte voll ist. Und dann schlägt das nächste Backup fehl. Und dann hast du kein aktuelles Backup. Retention konfigurieren — immer.



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Fazit#

Backups sind nicht sexy. Kein Mensch postet sein Backup-Setup auf Reddit und bekommt 500 Upvotes. Aber wenn die SSD stirbt (und sie wird sterben — die Frage ist wann, nicht ob), ist ein funktionierendes Backup der Unterschied zwischen “15 Minuten Restore” und “Wochenende ruiniert”.

Die Kombination aus PBS für VMs, Borg fürs NAS und Restic in die Cloud gibt dir drei unabhängige Kopien auf drei verschiedenen Medien, davon eine offsite. Das ist keine Paranoia — das ist professionelle Praxis, die zufällig auch im Homelab funktioniert.

Fang heute an. Nicht morgen. Nicht “wenn ich mal Zeit habe”. Jetzt. apt install borgbackup restic dauert 30 Sekunden. Das erste Backup dauert eine Stunde. Und die Erleichterung, wenn du es das erste Mal brauchst, ist unbezahlbar.


Zuletzt aktualisiert: Februar 2026 | Proxmox Backup Server 3.x | BorgBackup 1.4 | Restic 0.18


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